Pflege und Betreuung gemeinsam weiterdenken

Betreuungsarchitektur 2040: Wie können Menschen in Oberösterreich auch in Zukunft gut begleitet, betreut und gepflegt werden? Diese Frage steht im Mittelpunkt der neuen Betreuungsarchitektur 2040, die als Teil der OÖ-Pflegestrategie 2040 vom Land OÖ vorgestellt wurde.

Fakt ist: Unsere Gesellschaft verändert sich. Menschen werden älter, Lebenssituationen werden vielfältiger und der Bedarf an Unterstützung nimmt zu. Gleichzeitig wünschen sich viele, möglichst lange selbstbestimmt in den eigenen vier Wänden leben zu können.

Genau hier setzt die Betreuungsarchitektur 2040 an. Der Grundsatz dabei lautet:

So viel Selbstständigkeit wie möglich, so viel Unterstützung wie nötig.

Dieser Gedanke passt gut zu dem, was auch uns bei Miteinander wichtig ist: Menschen dort zu unterstützen, wo sie Hilfe brauchen — und gleichzeitig ihre Eigenständigkeit, Würde und persönlichen Möglichkeiten zu stärken.

Flexible Unterstützung für unterschiedliche Lebenssituationen

Gemeinsam mit dem Städte- und Gemeindebund wurde ein flexibles Modell entwickelt, das verschiedene Formen von Begleitung, Betreuung und Pflege miteinander verbindet. Dieses „Baukastensystem“ soll künftig dabei helfen, Angebote regional weiterzuentwickeln und besser auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Menschen abzustimmen.

Es ginge also nicht nur um die Versorgung, sondern vor allem um die Frage:
Was braucht ein Mensch, um gut, sicher und selbstbestimmt leben zu können?

Dazu gehören unter anderem wohnortnahe mobile Unterstützung, gemeinschaftliche Betreuungsformen, Kurzzeit- und Übergangspflege, digitale Informationsangebote sowie die Weiterentwicklung bestehender Einrichtungen.

Ein Weg, der nur gemeinsam gelingt

Die Betreuungsarchitektur 2040 ist kein fertiges Produkt, sondern der Beginn eines langfristigen Entwicklungsprozesses. In den kommenden Monaten sollen neue Modelle gestartet, bestehende Angebote modernisiert und stärker miteinander vernetzt werden.

Damit gute Begleitung, Betreuung und Pflege auch in Zukunft gelingen können, braucht es viele Beteiligte: Land, Städte, Gemeinden, Trägerorganisationen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Angehörige, Betroffene und die Gesellschaft insgesamt.

Denn gute Unterstützung entsteht nicht allein durch Strukturen. Sie entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, miteinander Lösungen entwickeln und den einzelnen Menschen im Blick behalten.

Die Betreuungsarchitektur 2040 ist dafür ein wichtiger Wegweiser für die kommenden Jahre.

Weitere Informationen, Projektübersichten und den Abschlussbericht finden Sie unter:
betreuungsarchitektur.ooe.gv.at

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