Inklusion

Oida!

Inklusion ist kein Sonderthema.
Alle reden von Inklusion. Dabei sein ist alles, oder? Manchmal schaut „dabei“ ziemlich daneben aus.

Um was geht’s? Scrolle um mehr zu erfahren.

Jup - du kennst es auch oder?

Jeder will dabei sein.

Du wirst eingeladen. Du darfst mitmachen. Du bist eh dabei. Und trotzdem fühlt es sich irgendwie so an, als wärst du heute nur die Deko.

Ein Bild von einer Kinderaufführung. Auf der Linken Seite sind Kinder verkleidet als König, Prinzessin und Jäger. Auf der rechten Seite sind drei Kinder verkleidet als Bäume. Dazu der Text: Wenn du mitspielen darfst, aber deine Rolle ist: Baum Nummer 3.
Ein Bild von 5 Kindern. 4 Bauen gemeinsam eine Burg aus kleinen Steinen und haben Spaß. Rechts sitzt ein mädchen und sieht traurig zu. Dazu der Text: "Du darfst eh mitmachen..." "Meine Aufgabe: Nicht stören."

Eh nett, reicht ned.

Ausgrenzung ist nicht immer so offensichtlich.

Echte Inklusion ist keine Sonderlösung für Sonderfälle. Es geht darum, dass du einfach du sein darfst.

Und dabei sein kannst, wenn du willst.

Eine Gruppe von Personen sieht begeistert einer Person im Rollstuhl zu, die einen Eistee aus dem Regal nimmt. Dazu der Text: Ich kaufe mir einfach nur einen Eistee. Andere: machen aus einer Alltagssache sofort eine Inspiration.

Erklärung:

Manchmal wird aus einer ganz normalen Sache plötzlich eine Heldengeschichte – nur weil ein Mensch mit Beeinträchtigung sie macht.
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Ein Bild von 2 Schaffnern die mühsam einen Mann im Rollstuhl in einen Zug heben. Der Mann im Rollstuhl, zeigt ironisch den Daumen und Grinst als wäre es eine Lustige Situation. Der Text: "Behinderten Ticket" Wenn Barrierefreiheit ein Extra-Service ist.

Erklärung:

Oft gibt es zwar Zugang – aber nur über eine Sonderlösung, die sich unangenehm und nicht gleichwertig anfühlt.
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Ein Barrierebreier Zugang in ein Restaurant. der Hacken - er führt durch die Küche und über eine Rampe die unstabil ist. Ein Mann und eine Frau zeigen ganz stolz auf die Rampe als wäre es etwas tolles. In Wirklichkeit grenzt es wieder aus.

Erklärung:

Wenn der barrierefreie Zugang durch die Küche führt, fühlt sich Teilhabe schnell nach Hintereingang an.
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Eine Zeichnung von 2 Knöpfen. Knopf 1: "Wir sind offen für alle" Knopf 2: "Anmeldung nur telefonisch zwischen 9:00 und 9:15 Uhr."

Erklärung:

Zugang bringt wenig, wenn man ihn nur in einem winzigen Zeitfenster bekommt.
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Eine Frau sieht verzweifelt auf eine Werbeaktion: Ticketangebot. Sie selbst hält ein Tastenhandy in der Hand. Der Text: "Geht eh ganz einfach." Terminbuchung nur online.

Erklärung:

Nicht jeder kann Termine einfach online buchen. Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, werden manche Menschen ausgeschlossen.
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Du kennst Ausgrenzung.

Du hast sie erlebt.
Andere erleben sie jeden Tag.
Also reden wir endlich offen darüber.

Eine Straßenbarriere
Ein Rollstuhl der über eine Gehsteigkannte fährt.
Ein Mädchen sieht gelangweilt auf den Boden während sie im Einkaufswagen sitzt.
Eine Frau sitzt mit Depressionen am Boden.

Ok, nochmal von vorne:

Was grenzt aus? Barrieren.

Eine Barriere ist etwas, das andere ausbremst. Nicht jede Barriere ist sichtbar.

Manche Barrieren sind:

zu kompliziert

nur online

nicht erklärt

zu teuer

zu nahe

eine andere Sprache

nicht mitgedacht

Kultursache

Gefühle wie Angst oder Scham

zu laut

Barrieren müssen für andere nicht immer Sinn ergeben, um für betroffene Menschen real zu sein.

Also - Was braucht's?

Ein Schriftzug mit dem text "Inklusion Oida!"
Inklusion bedeutet: Alle dürfen selbstverständlich dazugehören und mitmachen.

Wir sind einer Meinung.

Inklusion betrifft alle.

Wir haben euch gefragt und das sagt ihr dazu!

„Einfach Teil der Gesellschaft sein.“

- Lydia

„Inklusion bedeutet für mich, selbst entscheiden zu können, wo und wie ich dabei sein möchte.

Manchmal heißt das auch, nicht dabei zu sein — und trotzdem dazuzugehören.“

- Maria

„Ehm… was?“
„Nein, das kennen wir nicht.“

Ein Wort über Teilhabe, das viele erst einmal ausschließt.

- Kundinnen

„Inklusion sollte nicht heißen, Barrieren im Nachhinein auszugleichen.

Ich denke das Ziel ist, Menschen von Anfang an so miteinzubeziehen, dass niemand erst extra dazu genommen werden muss.“

- Teresa

Was bedeutet Inklusion für dich?

Ein Satz reicht. Eine Geschichte auch.

Neugierig?

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