Die Mitgliedsorganisationen der Interessenvertretung der
Sozialunternehmen Oberösterreichs, 32 Einzelorganisationen im
psychosozialen- und Behindertenbereich, sind seit 2015 mit einem
sinkenden verfügbaren Gesamtbudget und schmerzhaften
Sparmaßnahmen konfrontiert. Seit dem Jahr 2010 bis jetzt wurden
strukturell, also nachhaltig und dauerhaft, bereits elf Prozent des
Jahresbudgets gekürzt. Bis 2023 werden es voraussichtlich mindestens
15 Prozent sein. Die Auswirkungen der Kürzungen sind bereits in allen
Bereichen spürbar.

Mit der Budgetentwicklung der vergangenen Jahre und den Plänen für die
nächsten Jahre spart das Land Oberösterreich auf dem Rücken der Menschen mit
Beeinträchtigungen. Die Sozialunternehmen Oberösterreichs haben in den letzten
Jahren alles getan, um die Kürzungen des Landes Oberösterreich mit
Effizienzsteigerungen und Einsparungen in Verwaltung und Administration zu
heben.

“Ein Leben für Menschen mit Beeinträchtigungen in
der Mitte unserer Gesellschaft ist nicht mehr möglich. Die Sicherstellung der
Versorgung rückt in den Vordergrund, die Ermöglichung eines selbstbestimmten
Lebens leider zwangsläufig in den Hintergrund.”

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